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Steuerberaterverband
Düsseldorf e.V.

Regional verwurzelt und bundesweit vernetzt geben wir dem steuerberatenden Berufsstand eine starke Stimme in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Unsere rund 4.000 Mitglieder unterstützen wir mit Beratung, Fachinformationen und zahlreichen Service-Leistungen. In unserer SteuerberaterAkademie finden Steuerberaterinnen und Steuerberater für sich und ihre Kanzlei ein umfassendes Aus- und Fortbildungsangebot.

Aktuelle Meldungen

Gesetzgeber reagiert auf Eingabe des DStV. Auf den letzten Metern des Gesetzgebungsverfahrens zur Modernisierung des Postrechts nehmen die Ampel-Fraktionen im Bundestag noch entscheidende Änderungen an den Regelungen zur Bekanntgabe von Verwaltungsakten in der AO vor.

Mit dem im Bundestag am 13.06.2024 in 2./3. Lesung beschlossenen Postrechtsmodernisierungsgesetz (BT-Drs. 20/10283) wurde das Postrecht modernisiert und unter anderem auch die Laufzeitvorgaben für die Zustellung von Briefen durch für die Postdienstleister verlängert. Die verlängerten Laufzeitvorgaben führen auch zu Anpassungen bei der Fristberechnung. In seiner Stellungnahme S 07/24 hatte sich der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) an den Gesetzgeber gewandt und dafür eingesetzt, die Frist nicht am Wochenende enden zu lassen (vgl. DStV-Info vom 29.04.2024). Mit Erfolg! Im Wirtschaftsausschuss des Bundestages wurde nachgebessert (BT-Drs. 20/11817). Nun muss das Gesetz nur noch den Bundesrat passieren.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschlüssen vom 27.05.2024, II B 78/23 (AdV) und II B 79/23 (AdV), in zwei Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes zu den Bewertungsregelungen des neuen Grundsteuer- und Bewertungsrechts entschieden, dass Steuerpflichtige im Einzelfall unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit haben müssen, einen unter dem festgestellten Grundsteuerwert liegenden Wert ihres Grundstücks nachzuweisen. Da deswegen bereits Zweifel an der Höhe der festgestellten Grundsteuerwerte bestanden, war vom BFH nicht mehr zu prüfen, ob die neue Grundsteuer grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Zweifeln bezüglich der zugrundeliegenden Bewertungsregeln unterliegt. 

Vgl. BFH, PM vom 13.06.2024

„Wir rufen Politik und Verwaltung auf: Geben Sie den Steuerberaterinnen und Steuerberatern wieder Luft zum Atmen!“ Diese eindringliche Forderung stellte Carsten Nicklaus, 1. Vorsitzender des Steuerberaterverbandes Düsseldorf e.V., bei seiner Eröffnungsrede anlässlich des Verbandstages am 5. Juni 2024. Dabei bezog er sich insbesondere auf die überbordende Bürokratie, die dem Berufsstand zunehmend zu schaffen macht. Konkret nannte er das Verfahren bei den Schlussabrechnungen Corona-Hilfen und forderte die Verwaltung auf, die Prüfprozesse in der Schlussabrechnung wie angekündigt tatsächlich einfacher zu gestalten.

Rund 150 Gäste waren der Einladung des Verbandes ins Hyatt Regency im Düsseldorfer Medienhafen gefolgt.

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Fachinformationen

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Hinweise, Forumlare und Fortbildungen für Fachberater (DStV e. V.)

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Kompetenz

Aktuelle Seminare der SteuerberaterAkademie

Überbrückungshilfe und Schlussabrechnung: Aktuelle Entwicklungen, Praxis der Bewilligungsstellen, Tipps und Tricks

04.06.2024

Endspurt bei den Schlussabrechnungen: Am 30.09.2024 müssen auch die Schlussabrechnungen der Corona-Überbrückungshilfen sowie November- und Dezemberhilfen, für die eine Fristverlängerung beantragt wurde, final eingereicht werden. In diesem Webinar erhalten Sie letzte Informationen zur Praxis der Bewilligungsstellen und zur Handhabung schwieriger Rechtsfragen. 

Das Webinar behandelt aktuelle Fragestellungen, die in vielen Fällen auftreten. Es bietet praktische Ratschläge für den Umgang mit diesen Fragen durch prüfende Dritte. Fragen können gestellt werden. Das Webinar wird von ausführlichen Schulungsmaterialien begleitet. 

Aktuelle Einkommensteuer

05.06.2024

Die Einkommensteuer zählt zu den wichtigsten Steuern in der Beratungspraxis. Dabei unterliegt sie durch Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen und Gesetzgebung laufenden Änderungen und gilt als sehr haftungsanfällig. Für Praktiker gilt es, immer auf dem aktuellen Stand zu sein und zu bleiben, um die Mandanten optimal beraten zu können. Die Onlineseminar-Reihe bietet in 2022 mit jeweils einem Termin im Quartal ein Wissens-Update für die Praxis. Aus der Vielzahl der Themen werden die besonders beratungsrelevanten Themen ausgewählt und dargestellt. Dabei fokussiert der Referent auf das Wesentliche, gibt Beratungshinweise und hilft Haftungsfälle zu vermeiden.

Abgedeckt wird die gesamte Bandbreite der Einkommensteuer: In Schwerpunkten von Besonderheiten und Entwicklungen der jeweiligen (Gewinn- und Überschuss-)Einkunftsarten, Gewinnermittlung sowohl nach Bilanzierungs- als auch Einnahme-Überschuss-Grundsätzen, dazu die wesentlichen Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen bis zur steuerlichen Berücksichtigung von Kindern und Steuerermäßigungen, soweit dies für den steuerlichen Berater von Relevanz ist. Zudem werden Folgewirkungen auf andere Steuerarten sowie beratungsrelevante Querverweise dargestellt. Dabei werden aktuelle Gesetzänderungen, Entscheidungen und Verwaltungsanweisungen kompakt und praxisbezogen dargestellt.

Einleitung von Strafverfahren in der Betriebsprüfung

12.06.2024

Die Regelung des § 10 Abs. 1 BpO besagt: Ergeben sich während einer Außenprüfung zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für eine Straftat (§ 152 Abs. 2 StPO), deren Ermittlung der Finanzbehörde obliegt, so ist die für die Bearbeitung dieser Straftat zuständige Stelle unverzüglich zu unterrichten. Dies gilt auch, wenn lediglich die Möglichkeit besteht, dass ein Strafverfahren durchgeführt werden muss.

Tritt dieser Fall ein, liegt unmittelbar ein völlig verändertes Beratungsumfeld für den Steuerberater vor. Das Seminar soll für die Fallstricke sensibilisieren und Handlungssicherheit für den Fortgang der Betriebsprüfung, das Verhalten im Strafverfahren und die Abgabe weiterer Steuererklärungen vermitteln.

Schätzung der Besteuerungsgrundlagen in bargeldintensiven Betrieben

12.06.2024

Mandanten nachhaltig schützen und zweifelhafte Mehrergebnisse relativieren – dies ist durch Beachtung und Einforderung der grundlegenden Schätzungssystematik möglich!

Die Ermittlung der richtigen Schätzungshöhe stellt den Prüfer ebenso wie den Steuerberater immer wieder vor Herausforderungen und führt im „Schätzungs-Wirrwarr“ zu vielen Unklarheiten. Viel zu häufig werden daher weder die Anforderungen an eine regelgerechte Buchführung, noch die Wahl der korrekten Schätzungsmethode beachtet und eingehalten. Infolgedessen werden Mandanten oftmals verunsichert und zeigen nicht selten Unverständnis.

In unserem Seminar möchten die Referentin Ihnen aufzeigen, welche gesetzlichen Aufzeichnungspflichten für den Steuerpflichtigen bestehen und wie diesen in angemessenem Umfang nachgekommen werden kann. Zusätzlich setzen sich die Teilnehmer(innen) mit der Referentin mit den Verpflichtungen an eine sach- und fachgerechte Schätzung auseinander und erarbeiten die Anforderungen an den Prüfer ausführlich anhand von praxisnahen Beispielen.

Nicht jede Schätzung muss akzeptiert werden. Vor diesem Hintergrund bietet das Seminar eine ideale Vorbereitung auf die nächste Betriebsprüfung im Bargeldbereich. Ein Praxisfall aus der aktuellen Rechtsprechung rundet die thematische Brisanz des Seminars zusätzlich ab.